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Osteoporose / Knochendichtemessung

Osteoporose:

osteoporosewirbelsule.jpg Die Osteoporose zählt zu den 10 häufigsten chronischen Erkrankungen.
Hierbei kommt es im Laufe der Zeit zum Verlust von Knochensubstanzen und Knochenstrukturen. Das sensible Gleichgewicht des Knochens, bestehend aus fein reguliertem Anbau und Abbau von Knochenmasse, wird empfindlich gestört, die Fähigkeit sich selbst zu erneuern geht verloren. Verbunden damit ist ein Verlust an Elastizität und Stabilität, der Knochen wird anfällig für Brüche, die teilweise ohne entsprechendes Sturzereignis auftreten können.
Die Folgen können für die Patienten sehr einschneiden sein. Aus einer generell verringerten Belastbarkeit, einer Verschlechterung des Allgemeinbefindens, Kreislaufproblemen bis hin zu psychischen Belastungen resultiert so eine starke Beeinträchtigung der Lebensqualität.

Um dem entgegenzuwirken ist eine gesunde, ausgewogene Ernährung, sowie regelmäßige sportliche Betätigung enorm wichtig. Rauchen und stark zuckerhaltige Getränke sollten gemieden werden. So kann man schon in jungen Jahren einer späteren Osteoporose entgegenwirken. Wichtig ist die Knochenmasse, die man von der Jugend bis ins Alter hinüberretten kann.
Kalzium und Vitamin D sind die „Grundbausteine“ für einen gesunden Knochen und müssen ausreichend über die Nahrung zugeführt werden.

Es gibt unterschiedliche Ursachen für die Osteoporose. Man unterscheidet die primäre Osteoporose, welche vor allem Frauen ab einem Alter von ca. 50 Jahren betrifft.
30-40% der Frauen erkranken im Klimakterium mehr oder weniger schwer an der auch „postmenopausal“ genannten Osteoporose. Hier spielt der Östrogenmangel eine wichtige Rolle.
Aber auch Männer können an Osteoporose erkranken. Dies ist jedoch seltener und ca. 10-15 Jahre später als  bei Frauen der Fall.
Die sekundäre Osteoporose ist insgesamt wesentlich seltener anzutreffen, sie betrifft etwa 5%  aller Osteoporosefälle. Auslöser hierfür sind unterschiedliche Erkrankungen der Schild- und Nebenschilddrüsen, Nierenerkrankungen, chronische Magen- Darmerkrankungen, sowie Tumorerkrankungen. Zudem können auch Medikamente wie z.B. Kortisondauer- oder Markumareinnahme das Entstehen einer Osteoporose begünstigen.

Knochendichtemessung und Osteoporosetherapie in unserer Praxis:osteoporose_hologic.jpg
In unserer Praxis erfolgt von Beginn an die Diagnostik und Therapie der Osteoporose kompetent und zielgerichtet. Dr. med. Gräb und
Dr. med. Dereser-Storg
sind beide DVO-zertifizierte Osteologen mit spezieller Ausbildung. Von der Patientenbefragung, Untersuchung, Röntgendiagnostik, Blutuntersuchung bis zur Therapie wird die ganze erforderliche Bandbreite abgedeckt. Insbesondere die Knochendichtemessung oder Osteodensitometrie mittels DXA-Messung bietet ein wichtiges Instrument zur Diagnosesicherung. Diese Methode ist die einzige z.Zt. empfohlene Messung zur Knochendichte gemäß den aktuellen Osteoporoseleitlinien.
In unserer Praxis kommt eines der modernsten Geräte, das "Hologic 5000" zum Einsatz.
Sollte sich die Diagnose einer Osteoporose schließlich bewahrheiten, erfolgt auch die Therapie mit speziellen Medikamenten oder entsprechenden Hilfsmitteln.