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Digitales Röntgen

Die Methode:
Bei den radiografischen Verfahren (auch als „konventionelles Röntgen“ bezeichnet) wird der Körper des Patienten oder ein Teil desselben aus einer Richtung mit Röntgenstrahlung durchstrahlt. Auf der Gegenseite wird die Strahlung mit geeigneten Materialien registriert und in ein Bild umgewandelt. Dieses zeigt die im Strahlengang liegenden Gewebe in der Projektion: Knochen absorbieren mehr Strahlung als Weichteile und werfen daher Schatten; luftgefüllte Gewebe wie die Lunge sind relativ durchlässig, sodass dahinter eine höhere Strahlenintensität registriert wird. Da verschiedene Strukturen sich meist im Strahlengang überlagern, ist es oft hilfreich, mehrere Bilder aus unterschiedlicher Projektionsrichtung anzufertigen.

Werden die Röntgenstrahlen im Körper gespeichert?
Röntgenstrahlen werden nicht gespeichert. Sie treten durch ein Objekt hindurch und werden von ihm abgelenkt oder geschwächt, sie verbleiben jedoch nicht in dem entsprechenden Objekt. Das entsprechende Objekt wird durch eine Röntgenaufnahme auch nicht selbst radioaktiv. Es entstehen keine schädigenden Wirkungen auf Kontaktpersonen.

Wie schädlich ist eine Röntgenaufnahme?
Alle diagnostischen konventionellen Röntgenuntersuchungen liegen unabhängig von der Körperregion in einem unbedenklichen Dosisbereich. Auch mehrfache Untersuchungen über das Jahr verteilt gelten als unbedenklich. Bei starker Häufung (z.B. über Jahre hinweg mehrere Male pro Monat) muss das Risiko meist individuell eingeschätzt werden, abhängig von der untersuchten Region und der medizinischen Notwendigkeit.

Das Röntgen in unserer Praxis:rntgen.jpg
Die digitalen Röntgengeräte der modernsten Generation, wie auch in unserer Praxis vorhanden, haben besondere, neue Eigenschaften, die zum einen eine Strahlendosisreduktion ermöglichen und zum anderen eine besonders gute Bildqualität liefern. Diese neue Technologie, das digitale Röntgen, beinhaltet, dass nicht mehr der Röntgenfilm, sondern spezielle Folien oder vollelektronische Detektoren belichtet werden, die die Information der Röntgenstrahlen digital auswerten können. Dadurch besteht die Möglichkeit, das entstandene Bild noch nachträglich ohne weitere Strahlung zu verbessern, zu optimieren und zu vervielfältigen. Digitale Röntgenbilder werden zentral gespeichert und können deshalb zu gleicher Zeit von mehreren Stellen aus abgerufen werden.
Unsere Röntgenanlage wird regelmäßig durch den TÜV und das Gewerbeaufsichtsamt überprüft.  Hierdurch wird sichergestellt, dass z.B. die technisch bedingten Streustrahlen der Röntgenanlage minimiert werden. Konstanzprüfungen und Überwachungen der Zuverlässigkeit werden regelmäßig durchgeführt.